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Regulatorik und Standards gemeinsam umsetzen

Welche Vorgaben gelten für Ihre Organisation, und was decken vorhandene Maßnahmen bereits ab? Ich unterstütze bei dokumentierter Einordnung, Soll-Ist-Abgleich und Umsetzung – mit Blick auf Aufgaben, Risiken und Ressourcen.

Regulatorischer Stand

Anwendungszeitpunkte und Rollen zuerst klären

Ein belastbarer Einstieg unterscheidet zwischen bereits geltenden Pflichten, Übergangsfristen, betroffenen Rollen und rein vertraglichen Anforderungen.

EU AI Act

Allgemein anwendbar seit 2. August 2026

Verbote und KI-Kompetenz gelten seit 2. Februar 2025, Governance- und GPAI-Pflichten seit 2. August 2025 und Transparenzpflichten seit 2. August 2026. Für Hochrisiko-Systeme gelten nach dem aktuellen EU-Zeitplan Übergänge bis 2. Dezember 2027 (Anhang III) beziehungsweise 2. August 2028 (Anhang I).

DORA

Anwendbar seit 17. Januar 2025

DORA gilt für die erfassten Finanzunternehmen. IKT-Drittdienstleister sind häufig über Verträge und die Drittparteiensteuerung einbezogen; die besondere direkte EU-Aufsicht betrifft kritisch benannte IKT-Drittdienstleister.

Managementsysteme

Normausgaben sauber unterscheiden

Für den aktuellen fachlichen Bezug werden ISO/IEC 27001:2022 einschließlich Amendment 1:2024 und ISO/IEC 27701:2025 herangezogen. Ausgewiesene Lehrgangs- oder Zertifikatsbezeichnungen können davon abweichende historische Ausgabestände nennen.

Vom Anlass zur passenden Leistung

Neue Cybersicherheitspflichten

NIS-2 / deutsches BSIG

Betroffenheit und Umsetzung

Ein ISMS aufbauen oder prüfen lassen

ISO 27001 / BSI IT-Grundschutz

Informationssicherheit

Personenbezogene Daten verarbeiten

DSGVO / Datenschutzmanagement

Datenschutzberatung

KI einführen oder bestehende Nutzung ordnen

EU AI Act / Datenschutz / ISMS

KI-Governance

Gemeinsame Maßnahmen können mehrere Anforderungen erfüllen. Anwendungsbereich, Verantwortlichkeiten und Nachweise bleiben je Regelwerk nachvollziehbar zugeordnet. Im Soll-Ist-Abgleich werden Lücken bewertet und nach Risiko, Wirkung und Aufwand priorisiert.

Der sinnvolle Einstieg: Bestandsaufnahme und Gap-Analyse

Ein strukturierter Soll-Ist-Abgleich zeigt, was zuerst zählt, wo Lücken bestehen und in welcher Reihenfolge Maßnahmen sinnvoll sind.

  1. Schritt 1

    Ausgangslage erfassen

    • Scope, betroffene Bereiche und Schnittstellen abgrenzen
    • Bestehende Maßnahmen, Nachweise und offene Punkte aufnehmen
    • Relevante Anforderungen je Thema zuordnen
  2. Schritt 2

    Gap-Analyse und Aufwand einordnen

    • Soll-Ist-Lücken strukturiert bewerten
    • Risiko, Wirkung und Umsetzungsaufwand gegenüberstellen
    • Abhängigkeiten und kritische Pfade sichtbar machen
  3. Schritt 3

    Priorisierten Umsetzungsplan ableiten

    • Reihenfolge der Maßnahmen belastbar festlegen
    • Owner, Verantwortlichkeiten und nächste Entscheidungen klären
    • Nachweislogik früh prüfungsnah aufsetzen

Tempo und Gesamtaufwand hängen von Scope, Reifegrad und verfügbaren Ressourcen ab.

Anonymisierte Praxisbeispiele

Die Beispiele stammen aus realen, anonymisierten Mandaten. Sie zeigen, wie neue Pflichten, Auditdruck oder externe Anforderungen in bestehende Strukturen integriert werden.

Praxisbeispiele

Wählen Sie ein Praxisbeispiel aus, um die zugehörigen Details darunter zu sehen.

Ausgewählt

NIS-2 mit vorhandenen Strukturen umsetzen

Praxisbeispiel

NIS-2 mit vorhandenen Strukturen umsetzen

Ausgangslage

Ein Unternehmen mit gewachsenen ISMS-, Risiko- und Lieferantenprozessen muss NIS-2 einordnen, ohne ein separates Parallelprogramm aufzubauen.

Vorgehen

Ich dokumentiere die Einordnung, gleiche zusätzliche Pflichten mit dem vorhandenen ISMS ab und begleite gezielte Ergänzungen bei Maßnahmen, Meldewegen und Lieferantenmanagement.

Ergebnis

Eine Zuordnung der BSIG-Pflichten zu bestehenden Prozessen, offenen Maßnahmen und verantwortlichen Personen.

Praxisbeispiel

Kunde fordert belastbare Nachweise für Audit und Ausschreibung

Ausgangslage

Vor Audit, Ausschreibung oder Kundenprüfung werden belastbare Nachweise zu Sicherheits- und Governance-Themen verlangt.

Vorgehen

Ich gleiche die konkreten Anforderungen mit Ihrer tatsächlichen Leistung, vorhandenen Unterlagen und Nachweisen ab. Wir klären, welche Antworten belegbar sind und wo noch Aufgaben oder Entscheidungen offen sind.

Ergebnis

Eine Anforderungs- und Nachweismatrix mit Dokumentenverweisen, offenen Punkten und abgestimmten Zuständigkeiten.

Praxisbeispiel

Lieferantenrisiken und Kundenanforderungen bearbeiten

Ausgangslage

Kritische Dienstleistungen sind ausgelagert oder regulierte Kunden verlangen Sicherheitsnachweise. Risiken, Verträge und Prüfungen müssen zur jeweiligen Geschäftsbeziehung passen.

Vorgehen

Ich bewerte mit Ihnen Kritikalität und Abhängigkeiten, ordne vertragliche Anforderungen zu und plane angemessene Kontrollen. Bei Bedarf gehören Lieferantenaudits oder die Vorbereitung auf Kundenaudits dazu.

Ergebnis

Eine priorisierte Übersicht von Drittparteienrisiken, Anforderungen, Nachweisen und Maßnahmen mit Verantwortlichen.

Praxisbeispiel

KI-Projekt braucht Einordnung und Rollenklärung im EU AI Act

Ausgangslage

Ein KI-System soll eingesetzt werden, aber Einordnung, Risikokontext, Rollen sowie Dokumentations- und Transparenzpflichten sind noch nicht sauber geklärt.

Vorgehen

Ich prüfe mit Ihnen Anwendung, Einsatzzweck, Anbieter- oder Betreiberrolle und relevante Pflichten. Wir planen geeignete Prüfungen und Freigaben und nutzen vorhandene Beschaffungs-, Datenschutz- und Sicherheitsprozesse.

Ergebnis

Ein dokumentierter KI-Inventareintrag mit Rollenprüfung, offenen Fragen und Kriterien für die Projektfreigabe.

Konkrete Rahmenwerke und Gesetze, in denen ich unterstütze

Die Themen zeigen, in welchen Standards und Vorgaben dieselbe Einordnungs- und Nachweislogik typischerweise angewendet wird.

Produktbezogene Vertiefung: BSI TR-03183 praxisnah für den CRA einordnen

Jetzt Prioritäten und sinnvollen Einstieg klären

Im Erstgespräch klären wir, welche Anforderungen zuerst zählen und womit Sie sinnvoll starten.