Ich begleite Unternehmen, Organisationen und Behörden beim Aufbau und bei der Weiterentwicklung ihres ISMS nach ISO 27001 oder BSI IT-Grundschutz. Von Bestandsaufnahme und Gap-Analyse über Risikobehandlung bis zur Prüfungsvorbereitung: Aufgaben, Schutzbedarf und vorhandene Strukturen bestimmen das Vorgehen.
Wir klären Ziele, Geltungsbereich und Anforderungen und nutzen geeignete Abläufe und Unterlagen weiter. Aufgaben und Dokumentation müssen zu Ihrer Organisation und ihren Kapazitäten passen.
ISMS-Aufbau
Ein ISMS aufbauen
Wenn Sie Informationssicherheit erstmals systematisch organisieren oder verteilte Einzelmaßnahmen zusammenführen möchten. Geeignete Dokumente und Abläufe werden weiterverwendet.
Geltungsbereich, Anforderungen und Verantwortlichkeiten klären
Risikobewertung und Maßnahmenplanung aufsetzen
Nachweise und regelmäßige Überprüfungen verankern
Lieferanten, ausgelagerte Leistungen und kritische Abhängigkeiten einbeziehen
Bei vorhandener Dokumentation, offenen Auditfeststellungen oder veränderten Anforderungen: Ich unterstütze dabei, Lücken einzuordnen, Maßnahmen nachzuverfolgen und die nächste Prüfung vorzubereiten.
Ist-Stand und Wirksamkeit nachvollziehbar bewerten
Feststellungen, Risiken und Änderungen zusammenführen
Managementbewertung und Zertifizierungsvorbereitung strukturieren
Richtlinien, Rollen und Kontrollen an veränderte Risiken und Ressourcen anpassen
Die Arbeitsergebnisse unterscheiden sich je nach gewähltem Ansatz. Die Beispiele zu ISO 27001 und IT-Grundschutz sind getrennt ausgewiesen; Umfang und Tiefe richten sich nach dem vereinbarten Auftrag und Ihrem Ist-Stand.
Organisationseinheiten, Prozesse, Informationen und Schnittstellen sind beschrieben. Relevante gesetzliche, vertragliche und betriebliche Anforderungen werden zugeordnet.
Bestandsaufnahme und Gap-Analyse
Vorhandene Prozesse, Maßnahmen und Nachweise sind mit den vereinbarten Anforderungen abgeglichen. Begründete Lücken und Prioritäten zeigen, wo Sie gezielt ansetzen können.
ISO 27001: Risikobehandlung und SoA
Für ein ISMS nach ISO/IEC 27001:2022 einschließlich Amendment 1:2024 werden Risiken und Behandlungsentscheidungen dokumentiert. Die Erklärung zur Anwendbarkeit (SoA) begründet notwendige Kontrollen, ihren Umsetzungsstand und Ausschlüsse aus Annex A.
IT-Grundschutz: Informationsverbund und Check
Je nach vereinbarter Vorgehensweise entstehen Strukturanalyse, Schutzbedarfsfeststellung, Modellierung mit passenden Bausteinen und ein IT-Grundschutz-Check. Erforderliche Risikoanalysen und offene Maßnahmen werden zugeordnet.
Maßnahmenplan mit Nachweisen
Aufgaben erhalten Verantwortliche und Termine. Dokumente, Entscheidungen und Wirksamkeitsnachweise werden so verbunden, dass sie im Alltag und im Audit auffindbar bleiben.
Grundlagen für die Managementbewertung
Interne Auditfeststellungen, Kennzahlen und offene Maßnahmen sind als Grundlage für Entscheidungen der Leitung aufbereitet.
Lieferantenrisiken und Kontrollpunkte
Relevante Dienstleister, Datenzugriffe und Abhängigkeiten sind bewertet. Sicherheitsanforderungen, Nachweise und Überprüfungen richten sich nach der Kritikalität der bezogenen Leistung.
Der gemeinsame Weg
Vom Geltungsbereich zur Wirksamkeitsbewertung
Bei einer Vorgehensweise nach BSI IT-Grundschutz gehören dazu Strukturanalyse, Schutzbedarfsfeststellung, die Auswahl passender Bausteine und der IT-Grundschutz-Check. Wo erforderlich, ergänzen wir eine Risikoanalyse und leiten priorisierte Maßnahmen ab.
01
Auftrag und Geltungsbereich klären
Wir besprechen Anlass, Ziel, Verantwortlichkeiten und verfügbare Ressourcen. Ein möglicher Zertifizierungsumfang wird frühzeitig abgegrenzt.
02
Ist-Stand und Risiken bewerten
Ich prüfe vorhandene Strukturen und Nachweise mit Ihnen. Lücken und Informationssicherheitsrisiken werden anhand vereinbarter Kriterien bewertet.
03
Maßnahmen umsetzen und belegen
Wir priorisieren die Risikobehandlung, begründen die Kontrollauswahl und ordnen Umsetzung, Zuständigkeiten und Nachweise in einer gemeinsamen Planung.
04
Wirksamkeit prüfen und nachsteuern
Offene Punkte, interne Audits und Managementbewertung werden vorbereitet. Die Ergebnisse fließen in Verbesserungen und gegebenenfalls die Zertifizierungsvorbereitung ein.
Für ein erstes Gespräch
Mit einem Überblick beginnen
Ein kurzer Überblick reicht zunächst aus. Vorhandene Unterlagen sichten wir anschließend im vereinbarten Rahmen.
Anlass, gewünschter Geltungsbereich und mögliche Prüfungstermine
Vorhandene Richtlinien, Prozessübersichten und Zuständigkeiten
Risikobewertungen, Maßnahmenlisten und verfügbare Nachweise
Auditberichte sowie relevante Kunden- und Vertragsanforderungen
Häufige Fragen
Fragen zu ISMS, ISO 27001 und IT-Grundschutz
Die wichtigsten Fragen zu Umfang, Zusammenarbeit und Verantwortung.
Wie unterscheiden sich ISO 27001 und BSI IT-Grundschutz?
ISO/IEC 27001 legt Anforderungen an ein risikobasiertes Managementsystem für Informationssicherheit fest. Notwendige Kontrollen werden aus Risiken und Anforderungen abgeleitet und mit Annex A abgeglichen. BSI IT-Grundschutz beschreibt mit den BSI-Standards und dem IT-Grundschutz-Kompendium ein Vorgehen über Strukturanalyse, Schutzbedarfsfeststellung, Modellierung und IT-Grundschutz-Check; Risikoanalysen ergänzen es, wo erforderlich. Für ein ISMS nach ISO 27001 ist IT-Grundschutz keine Voraussetzung. Beide Ansätze können bei Bedarf kombiniert werden, etwa bei einer ISO-27001-Zertifizierung auf der Basis von IT-Grundschutz.
Müssen alle Kontrollen aus Annex A umgesetzt werden?
Nein. Die erforderlichen Kontrollen werden aus Risiken und Anforderungen abgeleitet und mit Annex A der ISO/IEC 27001:2022 abgeglichen. Die SoA begründet ihre Einbeziehung, den Umsetzungsstand und etwaige Ausschlüsse. Eine pauschale Übernahme aller Kontrollen ersetzt diese Bewertung nicht.
Kann ich mit vorhandener Dokumentation starten?
Ja. Bestehende Richtlinien, Risikoanalysen, Maßnahmen und Auditnachweise sind eine sinnvolle Ausgangsbasis. Zuerst prüfen wir, was zum tatsächlichen Geltungsbereich passt, aktuell ist und im Betrieb angewendet wird. Fehlende Bausteine werden gezielt ergänzt.
Wie werden NIS-2 und DSGVO berücksichtigt?
Gemeinsame Maßnahmen und Nachweise können im ISMS koordiniert werden, etwa zu Risiken, Zugriffen und Vorfällen. Die jeweiligen Anwendungsbereiche und gesetzlichen Pflichten bleiben eigenständig. Eine ISO-27001-Zertifizierung belegt daher nicht automatisch die vollständige Erfüllung von NIS-2 oder DSGVO.
Welche Rolle übernimmt die Leitung?
Die Leitung trägt Verantwortung für Ausrichtung, Ressourcen und Wirksamkeit des ISMS. Entscheidungen über Risiken werden ihr nachvollziehbar vorgelegt. Risikobehandlungsplan und verbleibende Risiken müssen durch die zuständigen Risikoeigentümer genehmigt beziehungsweise akzeptiert werden; Zuständigkeiten und Entscheidungswege werden ausdrücklich festgelegt.
Wie bleibt ein ISMS für ein kleineres Unternehmen praktikabel?
Ein ISMS muss die Anforderungen im gewählten Geltungsbereich erfüllen. Seine Abläufe und Dokumentation können schlank gestaltet werden, wenn sie die Risiken angemessen abdecken und im Betrieb funktionieren. Wir nutzen vorhandene Strukturen, klären Zuständigkeiten und vermeiden unnötige Doppelpflege. Größe allein entscheidet nicht über den Schutzbedarf.
Ob erster Überblick, konkrete Lücken, ISMS-Aufbau oder Weiterentwicklung: Beschreiben Sie Ihr Ziel und mögliche Prüfungstermine. Gemeinsam vereinbaren wir einen passenden Umfang.